Die Schlacht um Caen, welche die wichtigste Stadt in der Normandie darstellte, war am 12.Juni bereits voll im Gange. Und während man sich in der Stadt Stück für Stück vor arbeitete, versuchten die Alliierten gleichzeitig Caen zu umgehen und die Deutschen damit einzukesseln. Dazu mussten natürlich mehrere kleine Vororte erobert werden, wie es auch am 13. Juni bei Villers-Bocage der Fall war. Ein Tag davor stellten sich die Deutschen allerdings schon bei Anctoville dem direkten Kampf. Angeblich soll der für die Verteidigung zuständige Oberbefehlshaber Leutnant Hirsch über die gefürchteten Tiger-Panzer verfügen. Laut Alliierten Informationen sollen diese jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt eintreffen, so dass Colonel Roomman seine Truppen so schnell wie möglich angreifen ließ.
Nach der Landung in der Normandie war es das Ziel der Alliierten weiter in Richtung Deutsches Reich vorzurücken. Am 13. Juni stoppte der Vormarsch jedoch schon 1,6 km vor Carentan. Die Deutschen hatten sich hier eingegraben und hofften darauf weitere Vorstöße des Feindes zu verhindern. Die Alliierten nannten diese Schlacht später The Battle of Bloody Gulch.